Zions hohe Canyons

Nach nun vier Nationalparks mit wunderschönen Canyonformationen, benötigen wir dringend eine Pause. Bevor wir uns dem nächsten Nationalpark widmen, erholen wir uns in Cedar City. Die kleinen Stadt in der Nähe des Zion Nationalparks hat eine kleine Altstadt mit Cafes, Einkaufsmöglichkeiten und einer Stadtbibliothek. Bei einem Barbier lasse ich mir die Haare schneiden. Im Gespräch kommen wir schnell auf den Brexit zu sprechen. Der Friseur ist gut informiert, da die Zeitung hier in den USA voll vom diesem Thema sind.

Mit kurz geschorenen Haaren geht es auf zur Bibliothek, die in allen größeren Städten hervorragend ausgestattet sind. Es gibt eine große Auswahl an Büchern, freundliches Personal, freies WLAN, kleine Konferenzräume und Spielecken für Kinder. Und das alles kostenlos. Wir genehmigen uns einen kleinen Besprechungsraum, in dem wir ungestört unseren Blog pflegen können und die nächsten Tage planen. Gegen Abend zieht es uns in einen typischen Diner, wo wir lecker frittiertes Gemüse essen. Am Rand von Cedar City übernachten wir auf einem verlassen wirkendem Campingplatz, den wir fast nicht gefunden hätten. Zum Glück hat uns die Touristinformation den Weg gut beschrieben.

Nach der Erholungspause starten wir nun in den Zion Nationalpark. Da in Utah zumeist Mormonen leben, stammt der Name wahrscheinlich von den Gläubigen, die diesen Begriff häufig benutzen. Zuerst geht es im Norden des Parks zum Kolob Canyon Viewpoint. Ein kleiner Wanderweg führt uns dort hin und auf dem Felsrand können wir herrlich die drei Gipfel bewundern.

Im südlich Teil des Parks führt eine Serpentinenstraße entlang, welche die Schönheit der Gipfel Zions erahnen lassen. In die Mitte des Parks kommen wir nur mit Bussen. An den Wanderwegen halten die Busse an und man kann eine Wanderung durch die Canyons unternehmen. Uns schlägt das Wetter ein Schnippchen. Es regnet in Strömen und wir ziehen den Fensterplatz einer Wanderung vor. Der Blick auf die hohen Felswände bei diesem Regenwetter ist trotzdem beeindruckend.

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