Vom Eichsfeld ins Icefield

Wie fast jeden Tag suchen wir uns als erstes einen schönen Platz zum frühstücken. Der ist meist schnell gefunden. In unserer Box haben wir meist allerlei Leckeres dabei, und auch mit Campinggeschirr sind wir gut ausgestattet. Heute finden wir an einer abgelegenen Straße einen Platz am See. Wir sind Richtung Süden unterwegs und unser erstes Ziel sind die Athabasca Falls. Ein bisschen überlaufen, aber sehr schön, präsentieren sie sich uns im schönsten Sonnenschein. Die Flüsse und Seen sind zur Zeit hellblau, verantwortlich für die klare Farbe sind die Sedimente und mitgeführten Mineralien, die dass Licht auf eine bestimmte Weise brechen.

Nach den Wasserfällen fahren wir weiter und erreichen nach etwa einer Stunde das Columbia Icefield. Dieses Areal war vor 200 Jahren noch komplett von Gletschereis bedeckt. Heute sind lediglich 40 Prozent der Eismassen von einst übrig geblieben. Am Athabasca Gletscher können wir bis ans Eis heran. Über den über 2000 Meter hohen Sunwapta-Pass erreichen wir den Banff National Park. Die meisten Campingplätze öffnen in Banff leider erst im Juni, so verlassen wir den Park gen Osten, um nach einem geeigneten Ort für die Nacht zu suchen. Am Highway 11 im David Thomson Resort werden wir fündig.

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