Urlaub auf dem Bauernhof

Unser nächstes Ziel liegt südlich von Trafun, irgendwo im Nirgendwo. Weit ab von asphaltierten Straßen erreichen wir am Abend den Ökobauernhof von Miguelina und José. Noch in der Dämmerung gucken wir uns den Hof an und kommen beim Abendessen in den Genuss von selbstgebackenem Brot. Am nächsten Morgen führen uns Miguelina und die zwei Kinder Alisa und Renato zum nahe gelegenen Rio Chirre. Üppig wachsen Farne und eine Art wilder Riesen-Rhabarber an den steilen Hängen. Wir wandern den Fluss entlang, weiter über Wiesen und Weiden. Überall wachsen Brombeeren, die zur Zeit gerade in der Spätsommersonne reifen. Auf den Wiese genießen wir die Sonne unter einem Apfelbaum und probieren natürlich auch die Pflaumen, die dunkelblau an den Bäumen hängen. Am späten Nachmittag fahren wir mit José zum Melken. Er zeigt uns seine Lecheria (Milchbetrieb) und wir   begutachten Kühe, Weide und nötiges Equipment. Ich bin ja ein bißchen an zuhause erinnert. Vieles ähnelt sich, die Kühe sind schwarz-weiße Holsteiner und selbst die Technik kommt aus Deutschland. Bei einem Spaziergang über die Apfelplantage lassen wir den Tag ausklingen.

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