Tango gesucht, Chinatown gefunden

Heute haben wir Schätze gefunden, nach denen wir gar nicht gesucht haben. Den Anfang machte ein modisches Highlight auf dem Plaza de Mayo. Auf dem Weg ins Museo del Bicentenario kreutzte ein Mann in knappen und dennoch ungewöhnlichem Outfit unseren Weg. Buenos Aires ist ja für seinen individuellen Modegeschmack bekannt, aber dass der solche Formen annimmt, hätten wir nicht gedacht.

Für den Abend hatten wir uns überlegt, nach Belgrano zu fahren. Auf dem Plaza Barrancas de Belgrano schwingen Tangoliebhaber am Wochenende das Tanzbein. Leider war der Platz rund um den Musikpavillion eine einzige Baustelle. Dafür gingen wir durch die Zauberkugel, hier in Form eines Fußgängerüberweges, und landeten direkt in Chinatown. In entspannter Atmosphäre probierten wir chinesische Leckereien und verblitzten uns die Augen am vielen Glitzern und Blinken.

Fast zuhause angekommen, wollten wir nochmal fix zum Obst- und Gemüsehändler. Hier gibt es viele dieser kleinen Läden. Der Obstmann an der Ecke und die Bäckersfrau gegenüber kennen uns schon und Christian wird schon freudig mit: „ahh, el hombre alemán“ begrüsst. Statt Möhren und Äpfel entdeckten wir eine Ecke weiter eine lecker duftende Estancia, einen Fleischgrill. Bei dem Anblick und dem tollen Duft lief uns das Wasser im Mund zusammen. Da schauen wir bald wieder vorbei.

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