Ruhige Tage

Unsere Gastgeberin ist super freundlich und geschäftstüchtig. Unsere Wünsche liest sie uns fast von den Augen ab. Am liebsten würden wir den ganzen Tag in der Casa verweilen, auf der Gartenterrasse sitzen, die Eidechsen beobachten und die beste Pina Colada der Stadt trinken. Serviert wird sie in einer ausgehöhlten Ananas. Wir sind begeistert und unsere Vermieterin lacht fröhlich vor sich hin.
Irgendwann überkommt uns dann doch das schlechte Gewissen und wir beschließen in den Park zu gehen. Wir haben gehört, dass es dort Internet gibt und somit können wir auch mal wieder Kontakt zu unseren Freunden zu Hause aufnehmen. Das Internet gibt es dann übrigens an der Tankstelle. Es riecht wie immer nach Benzin und Abgasen der Autos. Aber was tut man in Kuba nicht alles für ein wenig Kontakt zum Rest der Welt.
Der besagte Park liegt um die Ecke mit angeschlossenem Freizeitpark. Den lassen wir links liegen und gehen direkt ins Grüne. Vorbei an netten Hügeln, einem Schwanenteich mit Tretbooten und einem Restaurant direkt am Wasser. Dort bekommen wir heute die zweite „beste“ Pina Colada der Stadt. Nun ja, dies empfinden wir zwar nicht so, aber der Kellner lässt keine andere Meinung zu.

Frisch gestärkt gehen wir durch den Park zum Strand. Das Meer scheint Azurblau, der Himmel ist wolkenfrei und der Sand fast weiß. Wir legen uns unter eine Palme und beobachten die Schnorcheler, Segler und Kitesurfer.

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