Rosario – eine bezaubernde Stadt erwartet uns

Als wir abends in Rosario eingetroffen sind, heißt unser neuer Gastgeber Juaquín uns herzlich willkommen. Bei einem Bierchen verstehen wir uns, trotz der Sprachbarrieren, blendend. Die Wohnung ist süß eingerichtet, sehr sauber und gemütlich. So erwartet uns eine gute Nacht.

Am nächsten Morgen geht es ausgeschlafen, nach einem ausgiebigen Frühstück, in die Stadt. Neuer Ort, neues Glück. Als erstes müssen wir Geld holen. Wir wundern uns über den großen Andrang in der Bank. Als wir endlich dran sind, spuckt der Geldautomat kein Geld aus. Gut, dass gleich gegenüber noch eine Bank ist. Auch sie platzt aus allen Nähten. Geld gibt´s weder hier, noch in den nächsten zwei Banken. Langsam werden wir unruhig. Unser letztes Bargeld haben wir an der Tankstelle gelassen, da unsere Karten auch dort nicht funktionierten. Uns beschleicht das dumpfe Gefühl, dass Visa mit Argentinien nichts zu tun haben will oder die argentinischen Banken nichts mit Visa. Die Sorge drückt die Freude an der neuen Stadt. Nach einem Spaziergang beschließen wir, die letzte Bank auf unserer Route zu besuchen. Es ist die Bank of China und voilà wir bekommen endlich Geld.

Als „Belohnung“ für unsere lange Suche gehen wir in ein süßes Café, an der Ecke in der Nähe zu unserer Wohnung. Bei einem Kaffee mit Medialunas (spanische Croissants) erholen wir uns von unserem Schreck. Nach dem Bankenmarathon beschließen wir, die Stadt nun mit dem Auto zu besichtigen. Bei über 30 Grad ist die Fahrt mit Klimaanlage eine gute Idee. Auf der Küstenstraße genießen wir die neue Sorglosigkeit und können endlich das schöne Rosario genießen.

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