Parilla ohne Reiter

Die letzten Tage in Buenos Aires sind angebrochen. Bevor wir die Stadt verlassen, wollen wir uns am Sonntag ein Gaucho- Spektakel mit Pferden und einem Markt ansehen. Wir fuhren mit dem Bus nach Mataderos, einem Stadtteil im nördlichen Randgebiet. Als wir mittags ankamen, war aus dem Bus heraus noch nicht zu erkennen, ob die Verkäufer gerade auf- oder abbauten. Wenig später stellten wir fest, sie bauten erst auf. Da es hier noch nichts zu bestaunen gab, erkundeten wir die Straßen. Der Platz, auf dem die Reiterspiele stattfinden sollten, war noch unberührt. In den Straßen wurde gegrillt, die Parillas (Grills) machten uns neugierig und hungrig und so probierten wir. Auf einem heißen Minigrill brutzelten die verschiedensten Fleischsorten vor uns. Neben Rindfleisch gab es Hühnchen, Würste und Innereien. Für mich roch es besser, als es schmeckte. Das hat unser Vermieter Germán besser hinbekommen.

Als auch Stunden später von den Reiterspielen keine Spur war, schlenderten wir nochmal über den Markt und brachen nach Hause auf.

 

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