Nach so viel Adrenalin Natur pur in den Canyonlands

Den Nachmittag lassen wir ruhig angehen. Wir fahren zum Dead Horse Point State Park. Der Name geht, der Legende nach, auf die Cowboys zurück. Sie trieben die wilden Pferde auf das Hochplateau, sortierten sie und ließen die Pferde, die sie nicht zur Zucht nutzten, dort verdursten. Der Colorado River liegt 600 Meter tiefer und ist auf Grund der steilen Abhänge unerreichbar.

Wir wandern entlang der Südkante und schauen von über 1.700 Metern auf die Schleife, die der Colorado River unten ins Tal geschnitten hat. In der Ferne leuchten die blauen Salzgewinnungsanlagen. Wir genießen den Weitblick aber die Hitze macht uns mit fast 40 Grad schon wieder mächtig zu schaffen.

Müde und eingestaubt kühlen wir uns auf der Fahrt in den Canyonlands Nationalpark wieder ab. Wir erreichen den nördlichen Teil, Island in the Sky und entscheiden uns für den Wanderweg am Südzipfel, der zum vielversprechenden Grand View führt. Von hier aus schauen wir auf die 360 Meter tiefe Sandsteinbruchkante, den White Rim und auf den Green River, der sich weitere 300 Meter tiefer durchs Tal schlängelt. Zwei Meilen in sengender Hitze haben es wirklich in sich aber der Ausblick ist fantastisch.

Auf dem Rückweg halten wir am ‚Meso Arch‘. Während sich gestern im Arches Nationalpark die Steinbögen aneinander reihten, ist dieser hier das einzige Fenster in die Landschaft.

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