Meereserkundungen

Getreu dem Motto: „Der frühe Touri sieht die Delfine.“ klingelt der Wecker heute um 6 Uhr. Bei sehr kühlen Temperaturen und mal wieder im Nebel machen wir uns auf den Weg nach Walvis Bay, um die Küstenbewohner Namibias zu entdecken. Vom Peer aus beobachten wir das Schauspiel der Pelikane. Sie kennen den Trubel mit den Touristen und für ein Stück Fisch lassen sie sich zu allerlei Spielereien verleiten. Diese riesigen Vögel aus nächster Nähe zu erleben, ist beeindruckend. Besonders da sie keinerlei Berührungsängste haben, was wir von uns angesichts des riesigen Schnabels nicht behaupten können. Nicht mal drei Kilo wiegt so ein Kerlchen, bei einer Flügelspannweite von bis zu zwei Metern. Die Tour mit dem Catamaran ist toll. Neben den Austernbänken und dem riesigen Hafen kommen wir an der zweitgrößten Seehundkolonie Namibias vorbei. Die Delfine halten sich heute bedeckt. Mehr als einen kurzen Blick auf eine Rückenflosse gestatten sie uns nicht. Wieder an Land und ein Käffchen später, machen wir uns auf den Weg durch die Wüste nach Cape Cross, um nun auch die größte Seehundkolonie zu sehen. Der Ruf, vielmehr sein Geruch, eilt diesem Fleckchen Erde voraus. So schlimm war es gar nicht. Die possierlichen Tierchen haben uns dafür mehr als entschädigt.

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