Kurvige Pfade

In der Seilbahn zurück vom Gipfel des San Bernardo gab uns eine Dame den Tipp, San Lorenzo zu besuchen. Was uns dort erwartet, haben wir leider nicht verstanden, doch auf dem Weg in den Norden nach Tilcara begegnet uns San Lorenzo wieder, diesmal auf einem Ortsschild. Kurzer Hand biegen wir ab und kommen in ein Dorf, am Fuße der Kordilleren. Die Täler ringsherum sind dicht bewachsen und gehören zu den Yungas, den immergrünen Regenwäldern. Im Dörfchen selbst finden wir viele prächtige Villen. Wir fahren zur nächsten Touristinfo und beschließen dort, im Naturreservat wandern zu gehen. Als wir mit unserer Kamera losziehen wollen, bemerken wir, dass ein Objektiv fehlt. Sicher bin ich mir nicht aber uns bleibt nichts weiter übrig, als zurück zum Hostel zu fahren. Eine Stunde später halten wir es wieder glücklich in den Händen. Zurück in San Lorenzo gibt es auf den Schreck erstmal einen Kaffee. Beschwingt brechen wir zum Wandern auf. Der Weg führt zwischen hohen Bäumen lang und durch den kühlen Bach. Wir genießen dieses schöne Stück Natur und brechen am späten Nachmittag nach Tilcara auf. Über enge, kurvige Bergstraßen geht es durch die Yungas. Dann öffnet sich die Landschaft und wir fahren weiter durch die Quebrada de Humahuaca, die „Schlucht der Farben“. Am Abend erreichen wir geschafft Tilcara.

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