Kulturschätze der Insel

Mit einem Frühstück am Meer starten wir in den Tag. Bevor wir weiter nach Norden fahren, machen wir noch einen Abschiedsbesuch in Victoria. Die Stadt hat uns super gefallen aber uns zieht es nun wieder in die Natur. Unser nächstes Ziel ist der Lake Cowichan. Unterwegs stoßen wir auf einen Waschsalon und nutzen die Gelegenheit, wieder für saubere Socken zu sorgen. Am Lake Cowichan finden wir leider keinen schönen Campingplatz, so übernachten wir ein paar Kilometer weiter östlich am Cowichan River.

Nach der Nacht im Wald führt uns unser Kaffeedurst zurück nach Duncan. Bei drei bezaubernden Damen wärmen wir uns mit einem guten Kaffee auf. Duncan ist niedlich und so spazieren wir durch die Stadt, um uns die über vierzig Totempfähle verschiedener indigener Künstler anzuschauen. Damit aber nicht genug der Kultur. An der Küste entlang geht’s weiter nach Chemainus. Obwohl unser Reiseführer eher lustlos über die „Murals“ berichtet, wollen wir uns die Wandbilder der Stadt doch ansehen. Uns gefällt die kleine Stadt. Überall riecht es nach frisch gesägtem Holz, die Häuschen sind beschaulich, und die Bilder sind gar nicht so kitschig, wie wir sie erwartet haben. Zudem haben wir in einem kleinen Eisladen köstliches, selbstgemachtes Eis gegessen. Allein das war schon den Besuch wert. Bevor wir uns einen Schlafplatz suchen, führt uns unser Weg zum Englishman River. So ganz hab ich mich noch nicht ans Baden im kalten Fluss gewöhnt, aber das mag ja noch kommen. Da wir nochmal an die Westküste fahren wollen, übernachten wir in Port Alberni auf einem Campingplatz, der erste mit warmen Duschen!

Schreibe einen Kommentar