Johannesburg, welch ein Chaos 4


Unseren letzten Tag in Südafrika verbringen wir in Johannesburg. Nach einem ausgiebigen Frühstück im idyllischen Garten unserer Vermieterin machen wir uns auf den Weg in City. Da wir mit den Gedanken schon auf dem Weg nach Südamerika sind, entscheiden wir uns für die light-Variante und machen eine Tour mit dem roten Sightseeing-Bus. Dort kann uns auch nix passieren, wo wir doch in den letzten drei Wochen durchweg vor dem Moloch Johannesburg gewarnt wurden.

Unser Fazit: Johannesburg ist dreckig, chaotisch und scheinbar ziemlich gefährlich. Der Müll türmte sich auf den Straßen, fremde Passanten warnten vor den Taschendieben und der Verkehr ist chaotisch. Nur unser Guide Brian, der war toll. Ähnlich war auch der Tenor während der Stadtführung: Johannesburg hat optisch nicht viel zu bieten. Die Stadt wird erst nett durch ihre freundlichen Bewohner.

Hier ist ein Video vom Sightseeing Bus aus.


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4 Gedanken zu “Johannesburg, welch ein Chaos

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    Markus Wiese

    Die Müllbilder haben mich wirklich erschüttert. Bei meinem damaligen Südafrikabesuch stand auch Johannesburg auf dem Programm, allerdings nicht direkt in der City sondern in einer privaten Unterkunft im Stadtteil Greenside. Dort war es allerdings wesentlich sauberer als in der Stadt. Die einzelnen Häuser waren wie Festungen abgesichert. Das Haus durfte ich aus Sicherheitsgründen aber auch dort nicht verlassen. Mir wurde gesagt, dass man an roten Ampeln immer genügend Abstand zum Vordermann lassen sollte, damit man bei einem Überfall noch wegfahren kann. Wohlgefühlt habe ich mich dort nicht besonders, aber ich stimme zu, dass die Menschen dort sehr freundlich und hilfsbereit sind. Weiterhin eine gute Reise und viel Spaß noch. 🙂

    • Beate
      Beate

      Sicherheit ist sowohl in Namibia wie auch in Südafrika ein sehr großes Thema. An jedem Ort hat man uns gesagt, „hier“ ist es sicher, aber überall anders sollen wir uns in Acht nehmen. Wir haben den Eindruck, dass damit viel Geld gemacht wird. Jeder Parkplatz hat zumindest inoffizielle Wächter, die Häuser sind vergittert und mit einer Alarmanlage ausgestattet und es gibt mehr private Sicherheitsbeamte als Polizisten. Uns ist es schwer gefallen, einzuschätzen, wie realistisch diese Ängste sind.
      Bis auf Johannesburg habe ich mich immer wohl gefühlt. Auch in Kempton Park, wo wir gewohnt haben, ging es beschaulich zu. Gut, unsere Unterkunft lag ebenso inmitten einer Wohnfestungen, geschützt durch hohe Zäune und Stacheldraht aber auch der Rest des Vorortes erinnerte wenig an ein Gangsta’s Paradise. 😉