In Flip-Flops durch den Regenwald

Heute wollen wir früh durch den Nationalpark spazieren. Obwohl es eine Qual ist, haben wir es geschafft, um fünf Uhr aufzustehen. Eine große Flasche Wasser, die Kamera und Badesachen im Rucksack, gehen wir am Strand entlang. Als erstes treffen wir im Park auf eine Schlange. Sie kreuzt unseren Weg und wir wären fast auf sie getreten. Erst da bemerken wir, dass es eventuell keine gute Idee war, in Flip-Flops den Wald zu betreten. Zum Glück ist die Schlange friedlich und schlängelt langsam davon. Jetzt sind wir gespannt, was uns noch so begegnen wird. Jedoch wollen sich die Tiere des Waldes heute nicht zeigen. Lediglich ein paar Eidechsen flitzen über den Waldboden. Erst als wir am Strand den Rückweg antreten, machen sich ein paar Kapuzineraffen lautstark bemerkbar und lassen sich ablichten.

Am Nachmittag nehmen wir ein Bad in der karibischen See. Das Meer ist heute stürmisch. Die Kombination aus hohen Wellen und warmen Wasser ist seltsam für uns, da bisher das Meer immer kalt war. Wir suchen uns ein lauschiges Plätzchen, sind aber nie ganz alleine. Ständig kreuzen seltsame Wandergruppen unseren Liegeplatz. Erst kommt eine Expedition mit großen Ferngläsern, danach eine Kaffeekranz-Gruppe älterer Menschen und dann  junge Surferboys and -girls. Wir treten den Rückzug ins Dorf an und setzen uns an den zentralen Platz. Bei einem Bier und Schaschlik beobachten wir das Gewusel aus Alt und Jung auf dem Platz. Es ist schön zu beobachten, wie ausgeglichen die Menschen wirken.

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