Immer am Wasser entlang: zu Besuch an Fisherman’s Wharf

Nach dem Frühstück spazieren wir durch’s Museumsviertel. Wir stehen schon vor dem Museum für moderne Kunst, doch das Wetter ist einfach zu schön und so wandern wir durch den Yerba Buena Garden und fahren anschließend mit der Straßenbahn an den Hafen, Fisherman’s Wharf. Hier werden die alten Lagerhallen und Piers mittlerweile als Markthallen, Cafés, Restaurants und Souvenirläden genutzt. Besonders schön ist das Ferry Building, in dem man Fahrscheine für die Fähren auf die benachbarten Inseln erhält, das aber auch als Markthalle dient und Restaurants beherbergt. Auf dem ganzen Areal befindet sich ein großer food market, der allerlei Leckereien bereit hält.

Aus der Ferne blicken wir auf Alcatraz. Die kleine Insel in der Bucht von San Francisco ist als berüchtigte Gefängnisinsel bekannt. 1854 wurde hier auch der erste Leuchtturm an der Westküste in Betrieb genommen.

Diese vielen Attraktionen ziehen Unmengen von Menschen an. Ich muss gestehen, nach der Abgeschiedenheit der Berge in den letzten Wochen, gehen sie mir ganz schön auf den Keks. Wir versuchen, uns nicht vom Besucherstrom mitreißen zu lassen und unser eigenes Tempo zu finden. Das gelingt uns nur mäßig.

Gegen Abend erhaschen wir einen Platz im Cable Car. Mitunter wartet man schon mal mehr als eine Stunde darauf, mit einer der drei Linien durch die hügelige Innenstadt zu fahren. Wir erwischen die Powell-Hyde Linie und landen im Maritime National Historical Park. Die Golden Gate Bridge in der Ferne liegt schon wieder im Nebel. Über das Aquatic Park Pier spazieren wir in den Abend und werfen nochmal einen Blick auf die Bucht. In einem kleinen Laden im Ghirardelli Square kriegen wir sogar noch ein Eis, mit dem wir gestärkt dem kalten Wind trotzen.

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