If you’re going to San Francisco…

Auch ohne Blumen im Haar wollen wir San Francisco erkunden. Die Stadt ist eins unserer meist ersehnten Ziele. Da die Campingplätze in der Gegend unverschämt teuer sind, suchen wir uns ein günstiges Zimmer und werden in Downtown fündig. Das Pontiac ist zwar mehr Hostel als Hotel, erfüllt seinen Zweck aber hervorragend. Nur die angrenzende sechste Straße ist gruselig. Viele Obdachlose bewohnen die Gehwege und alle Sorten von Drogen sind allgegenwärtig. Generell sind viele Verrückte in der Stadt. Überall redet man mit sich selbst, stänkert mit Passanten, schreit, singt oder zieht sonst die Aufmerksam der Umstehenden auf sich. Zusammen mit den vielen Touristen aus aller Welt eine bunte, nervenaufreibende Mischung.

Unser erster Weg führt uns ins Herz der Stadt auf den Union Square. Bei einem Kaffee machen wir uns mit den hiesigen Gefilden vertraut. Überall spielen Musiker in den Straßen und die berühmten, mittlerweile fast 150 Jahre alten Cable Cars quietschen über die Gleise. Typisch für San Francisco, legt sich der Nebel gegen Abend über die Dächer und es wird kalt. Wir ziehen weiter nach Chinatown. Durch ein großes Drachentor betreten wir das Stadtviertel, in dem orange Lampions tief über der Straße hängen. Die meisten Geschäfte haben schon geschlossen, nur ein emsiger Verkäufer passt uns noch ab. Erst im letzten Moment springen wir ihm wieder vom Haken und kaufen doch kein neues Objektiv für unsere Kamera.

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