Everything is waiting for you – downtown

Das Bett bei unseren chinesischen Gastgebern gehört auf jeden Fall zu den top five auf unserer bisherigen Tour. Ausgeschlafen und fit geht es zur ersten Herausforderung des Tages. Das Frühstück wird hier mit Stäbchen gegessen. Danach gibt uns unser Gastgeber ein paar Tipps, was wir uns anschauen können und zeigt uns den Weg zur Sky Train-Haltestelle. Die Vancouver Mischung aus U- und S-Bahn bringt uns bis zum Hafen. Von dort aus fahren wir mit dem Sea Bus weiter nach North Vancouver. Von der Fähre haben wir einen schönen Blick auf die Skyline und auf die Hafenkräne. Auf der Nordseite angekommen, schlendern wir durch einen großen food market. Hier reiht sich eine Leckerei an die nächste und wir bekommen schon beim Zuschauen Hunger. Obwohl es noch recht frisch ist, haben die Mädels die Sommerkleidchen schon aus dem Schrank geholt und jung wie alt sitzen, ein bisschen fröstelnd, draußen in der Sonne und trinken Kaffee – ganz wie in Berlin. Als nächstes wollen wir die Altstadt, Gastown, ansehen. Wir suchen uns einen Bus und der Fahrer lädt uns ein, mit ihm die lange Tour durch die gleichermaßen bergigen wie noblen Vororte zu nehmen. Die Lage am Fuße der Coast Mountains mit dem Blick auf den Hafen und die modernen Glaspaläste ist einmalig.

Nach etwa einer Stunde sind wir zurück in downtown. Wir spazieren durch die Stadt und wundern uns nach fünf Monaten lateinamerikanischem Temperaments, wie ruhig es auch auf viel befahrenen Straßen zugehen kann. Noch gar nicht ganz in Gastown angekommen, hören wir schon eins seiner Wahrzeichen, die Steam Clock. Die Uhr pfeift jede Viertelstunde, und zur ganzen Stunden dampft und pfeift sie noch mehr. Da wir es diesmal verpasst haben, schlendern wir weiter durch die Straßen und vertreiben uns die Zeit mit einem Kaffee. Schon jetzt halten wir Vancouver für eine der schönsten Städte, wenn nicht sogar die schönste Stadt, auf unserer bisherigen Reise.

Pünktlich zum nächsten Dampfspektakel sind wir zurück an der Uhr. Den Sonnenuntergang wollen wir uns von der Fähre aus anzusehen. Also geht es nochmal rüber nach North Vancouver – ein Hoch auf Nahverkehr-Tagestickets. Für den Sonnenuntergang sind wir einen Tick zu spät, aber die funkelnden Hochhäuser sehen auch bei Nacht fantastisch aus. Langsam wird es echt frisch und wir werden müde. Mit Fähre, Sky Train und Bus fahren wir zurück nach Richmond. Nach den vielen Naturerlebnissen in den letzten Wochen haben wir die Stadtsafari heute sehr genossen.

 

 

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