Erster Stopp in der Kalahari

Unser Weg führt uns nun wieder in den Norden, um genau zu sein, nach Aranos, mitten in der Kalahari. Hier ist es unglaublich grün und im Vergleich zu den Orten, die wir bisher gesehen haben, sehr aufgeräumt. Auf dem Hof unserer Gastgeber Nada und Janny geht’s sehr geschäftig zu. Sie betreiben eine Wildfleischerei. Jagen ist in Namibia generell ein großes Thema.

Ausgeruht brechen wir am nächsten Nachmittag zu einer „Stadtrundfahrt“ auf. Nada erzählt uns alles über den kleinen Ort mit den unzähligen Kirchen. Abends geht’s zum sun downer auf die Dünen. Mit Wein und Häppchen lässt sich der Sonnenuntergang nochmal so gut genießen. Anschließend kamen wir in großer Runde in den Genuss eines typischen „Braai“ – die namibianische Art zu Grillen. Es gab Kudu und Springbock. Sehr lecker! Leider verfehlen auch hier Rotwein, Jägermeister und eine spezielle Mischung aus Pfeffi und Amarula ihre Wirkung nicht. Wir verpassten also den Absprung und sind mal nicht mit dem Sonnenuntergang ins Bett gefallen. Demzufolge ging es am nächsten Morgen mit schwerem Kopf aber voller Vorfreude raus. Es stand „game driving“ an. Janny nahm uns mit zu Nachbar Freddy, der etwa eine halbe Stunde Autofahrt entfernt wohnt (hier liegen auch zwischen Nachbarn ein paar mehr Kilometer). Freddy zeigte uns seine Wildfarm samt Hühnerzucht. Nach etwa drei Stunden kamen wir mit tollen Eindrücken und einem dicken Sonnenbrand zurück. Vor dem Namibia Teint schützt auch Lichtschutzfaktor 50 nicht.

Schreibe einen Kommentar

2 Gedanken zu “Erster Stopp in der Kalahari”

  • Avatar
    • Christian