Erdbebensicher mit Cesars Hilfe

Den heutigen Morgen haben wir gemeinsam mit Cesar, unserem freundlichen Gastgeber in Concepcíon verbracht. Schon gestern Abend bei der Ankunft fiel das Thema auf die Stadt und die Zerstörungen durch das Erdbeben von 2010 und dem anschließenden Tsunami. Cesar hat uns erläutert, dass in Chile zwei Namen für Erdbeben existieren. Die kleineren Erdbeben bis Stärke 5 sind hier kaum der Rede wert. Bei Werten darüber wird schon mal reagiert. Der Tipp von ihm: Wenn Ihr Euch bewegen könnt, geht in die Ecke eines Hauses, dies wäre die sicherste Methode. Da gibt es aber ein Problem, in dieser Ecke lebt das einzig wirklich gefährliche Tier in Chile, die giftige Cornerspider. Nun ja, man muss sich halt entscheiden. Wir hatten aber zum Glück noch andere Themen.

Im Anschluss an das Frühstück sind wir in die Innenstadt von Concepcíon gefahren. Der zentrale Marktplatz ist sehr schön. Es gibt viele Bänke, Künstler treten auf und der Kaffee ist sehr lecker. Am Nachmittag hat es uns das Meer angetan und wir haben uns auf den Weg nach Caleta Lenga gemacht. An den schwarzen Stränden sollen leckere kleine Restaurants frisch gefangenen Fisch anbieten. Das wollten wir uns nicht entgehen lassen. Die Restaurants stellten sich dann als kleine Bretterbuden heraus. Das Essen war trotzdem ausgesprochen lecker.

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