Ein Einod der Ruhe in der Karnevalszeit

Neben vielen Feldern und Höhlen gibt es in Viñales auch einen botanischen Garten, den wir heute besuchen. Auf dem Weg dorthin beobachten wir das geschäftige Treiben der Fahrgeschäftsleute. Neben Karussells und Buden werden die letzten Bühnen für den anstehenden Karneval aufgebaut. Die bassgetränkten, vergangenen Nächte lassen ahnen, was hier in den nächsten Tagen los sein wird.

Schon am Eingang des botanischen Gartens empfängt uns Juan, der sich als unser Guide vorstellt. Er erzählt uns, dass der Garten von zwei Schwestern angelegt wurde und führt uns an üppigen Farnen, Begonien vorbei, unter Palmen in den hinteren Teil des Gartens. Juan weiß viel über die Pflanzen, deren Gebrauch und Wirkung zu berichten. Und doch bleibt zwischendurch Zeit, mit den drei Schwaben, die unsere kleine Gruppe komplettieren, Reiseerfahrungen auszutauschen. Neben vielen landestypischen Bäumen und Sträuchern kommen wir an einigen Exoten vorbei. Zwischen dem Dickicht können wir sogar einem Kolibri beim Brüten zuschauen. Am Ende der Tour lässt uns Juan die Früchte, die in dem Garten gedeihen, probieren. Ein Teil vom garteneigenen Obst und Gemüse wird in einem kleinen Restaurant, dass zwischen den hohen Palmen liegt, verarbeitet.

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