Dunstige Tage am Pazifik

Wir wohnen zur Zeit in Ojochal bei Stefan, einem spleenigem Aussteiger vom Bodensee. Auch hier am Pazifik ist es schwül und heiß, und es nieselt oder schüttet täglich mehrmals. Das Wetter trägt unserem Unternehmungsgeist nicht besonders zu. Dennoch machen wir uns auf in Städtchen, um unsere Vorräte aufzufüllen. Vor dem Supermarkt bricht unser Schlüssel in der Autotür ab. Im strömenden Regen wandern wir zu unserer Bleibe, wo sich Stefan gerade wieder im Badezuber vorm heißen Pizzaofen erfrischt. Schnell nimmt er die Dinge in die Hand, telefoniert mit unserer Autovermietung und organisiert, dass der Wagen abgeholt, das Schlüsselende aus dem Schloss geholt und ein Schlüssel nachgemacht wird. Nun ist Warten angesagt. Wir vertreiben uns die Zeit mit Spazierengehen und finden einen kleinen Fluss, in dem wir uns abkühlen können. Nach den Krokodilen neulich bin ich nicht mehr so unbeschwert in Flüssen unterwegs, aber die Echsen, die wir hier sehen, sind harmlos.

Nach 1 1/2 Tagen bekommen wir unser Auto mit neuem Schlüssel wieder. Bevor wir uns von Stefan verabschieden, besuchen wir noch die kleine französische Bäckerei in der Nachbarschaft. Mit frischem Baguette machen wir uns auf zum Strand. Ein großer Küstenabschnitt ist als Naturpark dem Schutz der Meeresbewohner und Seevögel gewidmet. So fahren wir von Uvita weiter zum Playa Hermosa. Hier können wir ungestört Baden gehen und kommen in den Genuss von Cocoswasser mit weißem Rum.

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