die argentinische Seite der Wasserfälle von Iguazú

Heute waren wir auf der argentinischen Seite der Cataratas del Iguazú. Wenn es um die Wasserfälle von Iguazú geht, werden zwei Fragen häufig gestellt: Ist der brasilianische oder argentinische Ausblick auf die Fälle schöner? Welche Seite sollte zuerst besucht werden? Wir haben die brasilianische Seite zu erst besucht und wir finden die Entscheidung richtig. In Brasilien ist alles gut durchorganisiert und der Blick vom Steg auf die Wassermassen ist gigantisch schön. Die Entscheidung welche Seite schöner ist fällt uns schon schwerer. Aber lest und schaut selbst.

Wir sind heute morgen früh gestartet, um den ersten Zug zum Teufelsschlund zu bekommen. Das der Zug nur wenige hundert Meter fährt und wir dann umsteigen müssen, wussten wir nicht. Aber mittlerweile nehmen wir es gelassen hin, dass die Schlange vor dem eigentlichen Zug sehr lang ist. Eine halbe Stunde später haben wir es in den Zug geschafft. Von der Endhaltestelle aus wandern wir über einen anderthalb Kilometer langen Wassersteg und erreichen dann die Garganta del Diablo (der Teufelsschlund). Auch hier sind wir von den Wasserfällen sehr beeindruckt, jedoch wird das Vergnügen durch die Menschenmassen geschmälert.

Unsere zweite Aktion ist eine Schlauchboottour auf dem Iguazú. Wir kommen zwar den Wasserfällen nicht sehr nah, erleben aber eine ruhige Fahrt durch die wunderschöne Natur. Wir haben einen Babyleguan gesehen, einen Tukan, eine Schildkröte und wir genießen das Treibenlassen am Rande der Attraktionen.

Hiernach geht es zu Fuß weiter. Wir entscheiden uns für den Circutio Inferior, einem Wanderweg unterhalb der Wasserfälle. Der Wanderweg ist sehr schön angelegt. Wir gehen in die tieferen Wälder und treffen auf die Kapuzineräffchen, die faul in den Bäumen hängen. Nach einem weiteren Kilometer sehen wir dann die kleineren Wasserfälle, denen wir sehr nah kommen. Es ist ein natürlicheres Erlebnis, das Wasser spritzt uns in Gesicht und ein Regenbogen scheint um die Fälle. Den gesamten Weg haben wir immer wieder neue Perspektiven auf das Spektakel.

Da es sehr heiß ist, entschließen wir uns den letzten Wanderweg auszulassen. Wir genehmigen uns ein paar Empanadas und fahren zurück. Wir empfinden die argentinische Seite als naturnäher.

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