Ciao Kuba

Unsere 30+5 Tage Kuba neigen sich auch schon wieder einem Ende. Ich muss gestehen, mir war im Vorhinein etwas mulmig. Auf der Karibikinsel läuft ja alles ein bisschen anders, als wir es kennen. Schon als wir nach der Ankunft vom Flughafen in unsere Casa fuhren, dachte ich: „Hm, sieht ja aus wie nach nem Erdbeben.“ Doch Kuba war toll. Wir haben Bilderbuchstädte und traumhafte Strände erlebt und waren meistens in eine andere Zeit, manchmal sogar in eine andere Welt versetzt. Zu erleben, dass wir auch ohne Internet spontan und individuell reisen können, war nur eine unserer Erfahrungen. Die Menschen sind sehr hilfsbereit und meistens sehr freundlich. Klar, gibt es auch ein paar schattige Seiten. So ist Kuba zwar wohl eines der sichersten Länder der Erde, aber man wir schneller übers Ohr gehauen, als man gucken kann. So hat die übereifrige Geschäftstüchtigkeit einiger Kubaner uns dazu gebracht, wieder ein wenig von unserer Naivität abzulegen.

Lektion 1: Keine Scheu beim Verhandeln.

Lektion 2: Erst nach dem Preis fragen, dann bestellen!

Lektion3: Lasst Euch immer erst die Karte zeigen,

Lektion 4: Sicherheitshalber – Foto von der Karte machen, weil die Preise sonst doch wieder schwer nachvollziehbaren Erhöhungen ausgesetzt sind.

Uns haben fünf Monate Reisen und fünf Wochen Kubaaufenthalt nicht genügt, um das zu verinnerlichen. Aber wir bleiben dran. 😉

Die letzten Tage in Havanna haben wir recht ruhig verbracht. Wäsche waschen, Koffer packen und meine mutigste Aktion auf der bisherigen Reise: Ich war beim Frisör.

Am letzten Tag sind wir nochmal mit einem, der roten Hopp on – hopp off-Bussen durch die Stadt gefahren. So haben wir nochmal ganz neue Ecken von Havanna gesehen.

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