Castro – inmitten bunter Kirchen und farbenfroher Stelzenhäuser

Von Ancud führt unser Weg in den Süden der Insel nach Castro. Obwohl immer mehr Touristen Chiloé entdecken, wirkt die Gegend sehr ursprünglich. Kühe grasen auf hügligen Wiesen und Ochsenkarren kreuzen die Straße. Besonders bekannt sind die kleinen, bunten Holzkirchen, die in den Fischerdörfern rund um Castro versteckt sind. Schon auf dem Weg nach Castro schaukeln wir mit unserem kleinen Wagen über Schotterpisten nach Quemchi. Aus einem Lautsprecher an der Kirche dringt laute, schrille Musik. Die kleine Fischerspilunke ist dafür umso gemütlicher und hat frischen Lachs im Angebot.

In Castro angekommen, lernen wir Paola und ihre Katze „Gata“ kennen. Paola erzählt uns vom Lehrerdasein in Chile während Gata, die höchstens vier Wochen alt ist, unser Herz erobert. Am nächsten Tag geht’s in die Stadt. Die frisch renovierten Stelzenhäuser reihen sich an die Küste und die gelbe Kirche mit dem lila Dach strahlt in der Sonne. Ach, auch unsere Kamera mag das sonnige Wetter. Wenn es warm und trocken draußen ist, funktioniert sie wieder perfekt.

Auf dem Weg zurück auf’s Festland machen wir nochmal Halt in Chacao. Das schöne Wetter lädt zum Bummeln ein und die bunten Holzhäuser strahlen besonders schön. Auf der Promenade gibt es ofenfrische Empanadas und obwohl wir eigentlich genug von den mächtigen Teigtaschen haben, können wir nicht widerstehen. Sie sind aber auch lecker. 😉 Mit der Fähre fahren wir wieder auf’s Festland. Bei dem klaren Wetter können wir die beiden Vulkane Osorno und Calbuco von weitem sehen. Die Gelegenheit lassen wir uns nicht entgehen und so legen wir auf dem Weg in den Norden nochmal eine Pause am Lago Llanquihue ein, um im Vulkan-Panorama baden zu gehen.

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