Bryce Canyon, eine weitere Begegnung mitaußergewöhnlichen Felsformationen

Wir setzen unsere Tour fort. Ein paar Kilometer westlich erreichen wir den Bryce-Canyon Nationalpark. Unser erster Spaziergang führt uns den Mossy Cave Trail entlang. Bei schönstem Sonnenschein vergnügen sich jung und alt am Paria River und unter einem idyllischen Wasserfall. Wir kommen mit einem Mann ins Gespräch, der vor 60 Jahren aus Österreich in die Staaten ausgewandert ist. Er erzählt uns seine Geschichte und genießt es, ein paar deutsche Worte mit uns zu tauschen.

Am Nachmittag sichern wir uns auf dem Campground erstmal ein lauschiges Plätzchen. Es ist mittlerweile Hochsaison in den amerikanischen Nationalparks und meist gilt das Prinzip, wer zuerst kommt, mahlt zuerst. Die Nacht gesichert, können wir beruhigt auf Entdeckungstour gehen. Wir machen uns auf den Weg in das „Amphitheater“.  So wird im Park die halbkreisförmigen Abbruchkante des Paunsaugunt-Plateaus genannt. Die roten Felssäulen – Hoodoos – reihen sich wie die Soldaten der Terrakotta Armee im Felskessel auf. Obwohl wir seit Tagen das Gefühl haben, nur noch rote, gelbe und graue Berge zu sehen, sind wir fasziniert.

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