Besuch im Guggenheim Museum


Heute steht der Besuch das futuristisch wirkende Solomon R. Guggenheim Museums auf unserem Plan. Die runde Betonarchitektur wirkt schon von außen sehr außergewöhnlich und setzt sich im Inneren fort. Wir kaufen die Eintrittskarten, geben unsere Tasche ab und organisieren den Audiguide, auf dem das von Frank Lloyd Wright entworfene Gebäude genau erläutert wird. Angefangenen von der enorm groß wirkenden Eingangshalle, über die spiralförmigen Rampen die zu den verschiedenen Ausstellungsräumen führen, bis hin zu privaten Anekdoten des Architekten.

Jan, die Kinder, Beate und ich teilen uns im Museum auf und jeder besichtigt die Ausstellungsräume, die ihn am meisten interessieren. Ich fange beim Grundstock der Guggenheim Sammlung an, die sich stark auf die abstrakte Malerei konzentriert. Hier finden sich Werke von Wassily Kandisky, Marc Chagall, Paul Klee, Joan Miró, Vincent van Gogh bis hin zu Pablo Picasso. Auch dieses Museum ist übervoll mit Menschen, die entweder die Kunst besichtigen oder sich mit der Kunst und einem Selfistick in Szene setzen. Es nervt ein wenig, aber mit gewissem Abstand halten wir es aus.

Nachdem wir zwei Runden im Museum gedreht haben, treffen wir uns im Cafe des Museums, welches uns einen schönen Blick auf den Central Park gewährt. Wir nutzen die Pause um uns auszutauschen und den weiteren Tag zu planen. Zuerst wollen wir die restlichen Etagen besichtigen und danach durch den Park spazieren. Das Wetter lädt einfach dazu ein.

Wir schlendern nach dem Museum somit durch den Park, vorbei am großen See, bis auf die andere Seite. Nach einer Tasse Kaffee sehen wir einen kleinen Flohmarkt, der sehr schicke Sonnenbrillen bereit hält. Leon, Jola und Jan sind begeistert und kaufen sich gleich jeder ein Paar. Das nächste Ziel ist das ehemalige Wohnhaus von John Lennon, das Dakota Building, vor dem er am 8. Dezember 1980 getötet wurde. Leider war das Gebäude eingerüstet und somit schlecht sichtbar.

Nun unser letzter Anlauf des Tages. Wir wollen an die Küste New Yorks, genauer gesagt zurück nach Brooklyn und nach Coney Island. Irgendwie kam mir dieser Ort bekannt vor. Und als wir mit der Subway eintreffen, weiß ich auch wieder warum. Ein riesiger Luna Park eröffnet sich vor uns. Mit viel Musik, Menschen und Getöse machen wir uns auf den Weg zum Strand. An Ruhe und Sonnenuntergangsstimmung ist hier nicht zu denken. Und trotzdem genießen wir unseren Aufenthalt. Zurück zu unseren Unterkünften geht es im Lichtermeer der Werbetafeln.

 

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