Begegnungen

Bei Juaquín gefällt es uns. Er ist witzig und sehr nett und wir fühlen uns wohl als seine Gäste. So ist der Entschluss, eine Nacht länger zu bleiben, schnell getroffen. Den zusätzlichen Tag in Rosario nutzen wir, um uns die umgebauten Silos anzusehen. Teile des alten Industriehafens wurden zu Gewerbe- und Gastronomieflächen umgewidmet. Danach spazieren wir weiter zum Museo de Arte Contemporáneo, das sich ebenfalls in einem alten Silo befindet. Auf der Promenade treffen wir Juaquín, der eine Runde mit dem Rad dreht. Spontan begleitet er uns. Das Museum ist sehr abwechslungsreich. In einer Etage werden Fotos Prominenter in Argentinien ausgestellt, auf einer anderen werden Bilder im Comic-Style gezeigt. Auch Möbeldesign und die Frage, was ist künstlich und was ist Natur werden thematisiert.

Unsere letzte Station ist heute das älteste Stadtviertel von Rosario. Nachdem wir es durchstreift haben, kehren wir hungrig in einem Hamburgerladen ein. Schnell wird offensichtlich, dass wir keine Argentinier sind. Da das Reisen die Menschen verbindet, finden sich auch mit Marcello, dem Barbesitzer, viele Themen zum Plaudern. Besonders, wo er doch erst im letzten Herbst in Berlin war.

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