Auf geht’s nach Salta

Welch ein Ritt – nach 13 Stunden erreichen wir Salta, ein Städtchen im Vorland der Anden. Zwischendurch brachte uns nicht nur das Wetter zum Schwitzen. Unterwegs hatten wir einen Streckenabschitt, auf dem es etwa 200 km keine Tankstelle gab. Mit dem letzten Tropfen rollten wir vor die nächste Zapfsäule. Heute Abend geht nicht mehr viel. Bei einem Bierchen, einem echten „Salta“ lassen wir den Tag ausklingen, um morgens frisch zum Stadtspaziergang aufzubrechen. Salta soll die schönste Stadt Argentiniens sein und so schauen wir uns die vielen historischen Gebäude und Kirchen an und kaufen unseren ersten Matebecher. Auch wenn es hier im Tal etwas kühler ist, machen wir ausgiebig Siesta. Danach fahren wir mit der Seilbahn auf den Hausberg San Bernardo. Von seinem Gipfel lässt sich über die ganze Stadt und ihr hügeliges Umland schauen. Zurück geht’s durch Parks und wuselige Straßen. Uns überrascht es immer wieder, dass die Argentinier gegen 19 Uhr aus der Hitzestarre erwachen und das Leben scheinbar erst am späten Abend beginnt.

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