Auf dem Empire State Building weit über den Straßen Manhattans


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in der Lobby des Empire State Buildings

Es gibt wohl keine New York-Ansicht ohne das Empire State Building. So freuen wir uns riesig, endlich mal hinter die Kalkstein-Granit-Fassade zu blicken und fahren in rasantem Tempo die 320 Meter hinauf in die 86. Etage des Art Déco Baus.

Von der Besucherplattform können wir über ganz Manhattan schauen, auch wenn das schwül-warme Wetter den Dunst noch bis zur Mittagszeit über den Dächern hält. Während der Weg in die Höhe Dank der Hochgeschwindigkeitsaufzüge nur einen kurzen Moment dauert, stehen wir fast zwei Stunden in der Schlange im Besucherzentrum. Das dritthöchste Gebäude New Yorks ist ein Publikumsmagnet und so warten wir mit vielen anderen auf die Sicherheitskontrolle. Es war zwar vorhersehbar aber die strengen Bestimmungen überraschen uns. Selbst unser kleines Schweizer Taschenmesser, dass uns in den letzten Monaten so verlässlich vor Hunger und Durst bewahrt hat, müssen wir abgeben. Zum Glück bekommen wir eine Abholmarke, so dass wir begründete Hoffnung haben, unseren Allzweckbegleiter wiederzusehen.

Nachdem der Himmel langsam aufklarte, nutzen wir die Gelegenheit, uns die Straßenzüge mit den vielen Wolkenkratzern von oben anzusehen. Aus der Perspektive wirken sie gar nicht mehr so übermächtig und pompös. Das Aufsaugen der Eindrücke wird ein wenig von den vielen anderen Besuchern beeinträchtigt. Jährlich kommen mehr als vier Millionen Touristen hier herauf. Sie sind zwar nicht alle heute da, aber voll ist es trotzdem. Nach etwa einer Stunde treten wir die Abfahrt an. Die Warteschlange in den Fahrstuhl ist übersichtlich und dank unserer Abholmarke bekommen wir auch das kleine rote Taschenmesser wieder.

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