Abschiedsstimmung

Die vergangenen Tage zu viert sind noch schneller vorüber geflogen als in den fünf Monaten zuvor. So wollen wir die vorerst letzten Tage zusammen nochmal in vollen Zügen genießen. Als erstes steht eine Erkundungstour zu Pferd, besser gesagt, zu Kutsche an. Auf diese Weise lässt sich Varadero auch bei fast 30 Grad gemütlich angucken. Danach geht´s nochmal an den tollen Strand.

Obwohl wir mehrfach vor den Touristenmassen gewarnt wurden, sind wir positiv überrascht. Ganze Strandabschnitte sind nur sporadisch besucht und so finden wir schnell ein Plätzchen unter Palmen mit einer Bar in Reichweite. Das Wasser ist so warm, dass man so lange drin bleiben kann, bis man schrumpelig wird. Nach all den kalten Meeresströmungen in Namibia, Südafrika und Chile eine ganz neue Erfahrung. 😉

Um das Abendessen heute haben wir uns auch schon gekümmert. Auf dem Dach einer kleinen Casa ein paar Straßen weiter haben wir ein ganz gemütliches Restaurant mit vielen Leckereien und nettem Service entdeckt. Da geht´s nochmal hin. Die Nächte hier in Varadero sind nicht nur auf Grund des nicht enden wollenden Rum-Flusses und der späten Abendessen anstrengend. Nachts liegt ein beißender Gasgeruch von den benachbarten Ölfeldern in der Luft. Nachdem Christian in der ersten Nacht durch das Haus getigert ist und nach einem Gasleck gesucht hat, steht mittlerweile wenigstens die Ursache fest und wir befürchten nicht bei jedem Lichteinschalten, dass uns die Casa um die Ohren fliegt. Angenehmer wird der Geruch dadurch jedoch nicht.

Das Frühstück fällt nach der kurzen Nacht und durch den nahen Abschied ein wenig zerknittert aus. Gegen Mittag ist es dann so weit. Netty und Frank steigen ins Taxi zum Flughafen und knattern im alten Lada davon. Auch wir ziehen weiter, allerdings nur ein paar Straßen in eine andere Casa. Wir haben die Tage mit den beiden sehr genossen und uns freuen uns, dass wir ein paar Abenteuer in der Ferne mit den Lieben zuhause teilen konnten.

Schreibe einen Kommentar